Freitag, 9. Januar 2009

Einige Punkte aus der Vorlesung Lehr-Lernmedien, bei Herrn Horz und aus Schnotz, Pädagogische Psychologiee, Beltz PVU:
Nach Dieter Baacke bezeichnet Medienkompetenz die Fähigkeit, Medien und deren Inhalte effektiv zu nutzen, entsprechend den eigenen Zielen und Bedürfnissen.
Es gibt eine Technische Klassifikation der Medien:
Es gibt Primäre Medien, das bedeutet das deiner der Kommunizierenden ein technisches Hilfsmittel benutzt, wie z.B. bei einer Unterhaltung oder einem Brief. Bei sekundäre Medien nutzt ein Kommunizierender ein technisches Hilfsmittel, wie ein Buch oder eine Zeitung.
Beide Kommunizierende nutzen ein technisches Hilfsmittel bei den tertiären Medien, wie beim Radio oder Fernsehen und bei quartären Medien nutzen beide Kommunizierende einen Rechner, die über eine Netzwerkverbindung verbunden sind, wie beim Internet.
Einige "spezielle" Punkte zur Medienkompetenz aus dem Bereich der Deutschdidaktik; Steinig/Huneke, Sprachdidaktik Deutsch, Erich Schmidt Verlag:
Es geht um den Umgang mit Textmedien, neue und alte Medien. Es wird auch Bezug genommen auf Dieter Baacke. Bezogen auf den Handlungs-und Erfahrungsraum Medien ergibt sich der Begriff der Medienkompetenz als Grundlage für die Bestimmung von Zielen auch für den Umgang mit Medien. Den Begriff Medienkompetenz bestimmt Baacke durch vier Dimensionen:
Vermittelt werden Medienkritik (analytisch, reflexiv, ethisch) und Medienkunde (Wissen über Medien und instrumentelle Fertigkeiten, z.B. Bedienung von Apparaten). Handlungsziele finden sich im Bereich der rezeptiven und interaktiven Mediennutzung und der innovativen und kreativen Mediengestaltung. Das Konzept der Medienkompetenz zielt also auf die Handlung, das bedeutet nur in der Nutzung und Gestaltung kann Kompetenz erworben werden.

Dieter Baacke, Erziehungswissenschaftler, Vorsitzender der Gesellschaft für medienpädagogik und Kommunikationskultur, führte den Begriff der Medienkompetenz ein.

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